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Überblick

Fertige Skripte wandern nicht. Ein .py oder .sh, das auf einer Maschine läuft, bricht auf der nächsten: Python-Version, Shell, Pfadtrenner, fehlende Binaries — und der Empfänger patcht am Ende eine fremde Datei. Speccifys Antwort: Skills mit Tool-Specs teilen statt Skills mit Skripten:

Ein Skill beschreibt, was zu tun ist; ein Tool-Spec beschreibt genau, was ein Werkzeug können muss — und der Agent programmiert es vor Ort aus, in dem, was auf dieser Maschine läuft. Geteilt wird der Vertrag, nicht die Implementierung.

Ein Spec erzwingt zudem eine Präzision, die im fertigen Skript implizit bleibt: Eingaben, Ausgaben, Seiteneffekte, Beispiele. Ein Skript sagt wie; ein Spec sagt was — und was altert langsamer.

Ein Skill existiert in zwei klar getrennten Formen:

In der Quelle (ein Skills-Repo) Im Projekt (.agent/)
Form SKILL.md + Speccify-Metadaten + Tool-Specs ganz normale Skills — einfaches Markdown
Referenzen uses zeigt auf andere Skills aufgelöst: jeder referenzierte Skill liegt daneben
Tools nur Spec (TOOL.md) implementiert, eine Variante pro Plattform
Platzhalter generisch konkret für dieses Projekt
Git im Quell-Repo committet im Projekt-Repo

Das expandierte Ergebnis braucht Speccify nicht mehr, um zu funktionieren — es sind einfach Dateien unter .agent/, genau wie in den Grundlagen beschrieben.

  1. Expand — der Übergang von Quelle zu Projekt: Referenzen auflösen, Metadaten abstreifen, Platzhalter konkretisieren, Tool-Verträge kopieren, Herkunft festhalten.
  2. Execute — der Agent implementiert jedes Tool für diese Plattform aus seinem Vertrag und folgt dem Skill.
  3. Evaluate — mechanische Prüfung (speccify tool check führt die Beispiele des Vertrags aus) plus die aktive Gegenbeweis-Suche des Agenten. Fehlschläge führen zurück in die Schleife.

Der Walkthrough verfolgt einen echten Skill — release-checks — durch alle drei Schritte.